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AGB für Reparaturaufträge

§ 1 Geltungsbereich

(1) Gegenstand dieses Vertrages ist die Reparatur von Geräten aus dem Bereich der Schönheitsbranche durch den Anbieter.

(2) Die Leistungen des Anbieters erfolgen ausschließlich auf der Grundlage der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in der zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ausschließlich. Von unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende AGB des Bestellers haben keine Gültigkeit, es sei denn wir stimmen diesen ausdrücklich zu.

§ 2 Kostenvoranschlag, Vertragsschluss

(1) Der Kunde kann beim Anbieter eine Reparaturanfrage stellen. Der Kunde erhält vom Anbieter nach Eingang des Gerätes eine Fehlerdiagnose mit demKostenvoranschlag für eine Reparatur. Zur Fehlerdiagnose können Eingriffe in das Gerät notwendig werden.

(2) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunden den Kostenvoranschlag gegenüber dem Anbieter bestätigt.

§ 3 Vergütung, Zahlungsverzug

(1) Die Zahlung erfolgt nach Rechnungsstellung per Überweisung auf das Konto des Anbieters.

(2) Ist der Kunde im Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank zu fordern. Bei Rechtsgeschäften zwischen Unternehmern beträgt der Zinssatz 8 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz. Für den Fall, dass der Anbieter einen höheren Verzugsschaden geltend macht, hat der Kunde die Möglichkeit nachzuweisen, dass der geltend gemachte Verzugsschaden überhaupt nicht oder wesentlich niedrigerer ausgefallen ist.

§ 4 Annahmeverzug

(1) Kommt der Kunde in Annahmeverzug oder verletzt er schuldhaft sonstige Mitwirkungspflichten, sind wir berechtigt, den Ersatz der Kosten des hierdurch entstandenen Schadens einschließlich der Kosten für etwaige Mehraufwendungen,sowie unter Vorbehalt weitergehender Ansprüche, einzufordern.

(2) Soweit das Gerät nach entsprechender Aufforderung durch den Anbieter vom Kunden nicht abgeholt wird, ist der Anbieter berechtigt, das Gerät auf Kosten des Kunden einzulagern.

(3) Dem Kunden bleibt es vorbehalten nachzuweisen, dass der Schaden nichtder zu zahlenden Summe entspricht oder dass diese wesentlich niedriger zu sein hat, als angegeben. Die Gefahr des zufälligen Untergangs oder derVerschlechterung der Kaufsache geht in dem Moment auf den Besteller über, in dem dieser in einen Annahme- oder Schuldnerverzug gerät.

§ 5 Gewährleistung

(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften.

(2) Ist der Kunde Unternehmer im Sinne des § 14 BGB gilt für die Gewährleistungsansprüche des Kunden folgende Vereinbarung: Offensichtliche Mängel müssen gegenüber dem Anbieter unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Kalendertagen nach Lieferung der Ware schriftlich angezeigt werden. Verdeckte Mängel sind ebenfalls unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Kalendertagen nach Bekanntwerden schriftlich anzuzeigen. Erfolgt die Mängelanzeige nicht fristgerecht, sind die Gewährleistungsrechte des Kunden, bezogen auf den nicht rechtzeitig angezeigten Mangel, ausgeschlossen. Das gilt jedoch nicht, insofern der Anbieter den Mangel arglistig verschwiegen und/oder eine entsprechende Garantie übernommen hat. Gewährleistungsansprüche gegenüber Unternehmern verjähren – außer im Fall von Schadensersatzansprüchen – innerhalb eines Jahres nach Ablieferung an den Unternehmer.

§ 6 Haftungsbegrenzung

(1) Bei leicht fahrlässiger Pflichtverletzung beschränkt sich die Haftung des Anbieters sowie der Erfüllungsgehilfen des Anbieters auf den nach der Art Ware vorhersehbaren, vertragstypischenund unmittelbaren Durchschnittsschaden. Bei leicht fahrlässigerVerletzung nicht vertragswesentlicherPflichten, durch deren Verletzung die Durchführung des Vertrages nicht gefährdet ist, haften wir oder unsere Erfüllungsgehilfen nicht.

(2) Die vorliegenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Ansprüchen aus Produkthaftung oder aus Garantie, sowie bei Ansprüchen aufgrund von Körper- und Gesundheitsschäden oder bei Verlust Ihres Lebens.

§ 7 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde sorgt bei der Versendung der zu reparierenden Ware an den Anbieter dafür, dass die Ware ordnungsgemäß verpackt und gegen Beschädigung auf dem Transport gesichert ist.

(2) Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass sämtliche zum Betrieb des Gerätes notwendigen Teile, insbesondere Netz- oder Ladeteile, mitgeliefert werden.

(3) Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die auf seinen Geräten gespeicherten Daten vorher gesichert wurden, soweit dies aufgrund des Defekts des Gerätes möglich ist. Eine Pflicht zur Sicherung oder Rettung der gespeicherten Daten durch den Anbieter besteht ohne gesonderte vertragliche Vereinbarung nicht.

§ 8 Rechtswahl/ Gerichtsstand

(1) Für die auf der Grundlage dieser AGB geschlossenen Verträge und für hieraus folgende Ansprüche, gleich welcher Art, gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit diese Rechtswahl nicht dazu führt, dass ein Verbraucher den zwingenden Verbraucherschutznormen seines Heimatlandes entzogen wird.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag gegenüber Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist der Sitz des Anbieters in Hamburg.

§ 9 Schlussbestimmung

Insofern einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam werden oder ihre Wirksamkeit durch später eintretende Umstände verlieren, bleibt die Wirksamkeit des Vertrages imübrigen unberührt.